Eisenmangel – häufiger als gedacht
Eisenmangel gehört zu den weltweit häufigsten Nährstoffdefiziten. Besonders Frauen im gebärfähigen Alter, Schwangere, Sportler und Menschen mit chronischen Erkrankungen sind betroffen. In der Schweiz hat schätzungsweise jede dritte Frau einen zu niedrigen Eisenspiegel.
Die häufigsten Symptome bei Eisenmangel
Ein Eisenmangel kann sich auf vielfältige Weise äussern – oft schleichend und unspezifisch:
Chronische Müdigkeit und Erschöpfung – trotz ausreichend Schlaf fühlen Sie sich ständig müde. Konzentrationsschwäche – Gedächtnisprobleme und „Brain Fog» sind häufige Begleiter. Haarausfall und brüchige Nägel – Eisen ist essenziell für gesundes Haar- und Nagelwachstum. Blässe und Kurzatmigkeit – besonders bei körperlicher Anstrengung. Schwindel und Kopfschmerzen – durch verminderte Sauerstoffversorgung. Restless Legs – unruhige Beine, besonders abends.
Wann reichen Eisentabletten nicht mehr aus?
Orale Eisenpräparate sind oft die erste Wahl, haben aber Nachteile: Magen-Darm-Beschwerden, schlechte Absorption und langsame Wirkung. Eine Eiseninfusion ist sinnvoll, wenn Tabletten nicht vertragen werden, der Eisenmangel stark ausgeprägt ist (Ferritin unter 30 ng/ml), eine rasche Auffüllung nötig ist oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen die orale Aufnahme behindern.
So läuft eine Eiseninfusion ab
In der Praxis Dr. Romanos verwenden wir hochdosiertes Eisencarboxymaltose (Ferinject). Die Infusion dauert etwa 30–45 Minuten und wird gut vertragen. Bereits nach wenigen Tagen spüren viele Patienten eine deutliche Verbesserung ihrer Symptome.
Vorher: Die richtige Diagnostik
Bevor wir eine Infusion durchführen, machen wir eine umfassende Laboranalyse: Ferritin, Transferrinsättigung, Hämoglobin und Entzündungsparameter. So stellen wir sicher, dass die Therapie genau auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.
Leiden Sie unter Eisenmangel-Symptomen? Vereinbaren Sie einen Termin für eine Laboranalyse und Beratung.