Harnwegsinfekt – Ursachen, Behandlung und Vorbeugung

Brennen beim Wasserlassen

Harnwegsinfekte (HWI) gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten überhaupt. Etwa 50% aller Frauen erleben mindestens einmal im Leben einen HWI. In meiner Praxis in Zürich Seefeld behandle ich wöchentlich Patienten mit Blasenentzündung – und setze auf einen ganzheitlichen Ansatz, der über das Antibiotikum hinausgeht.

Symptome

Brennen beim Wasserlassen (Dysurie), häufiger Harndrang mit wenig Urin, Schmerzen im Unterbauch, trüber oder übelriechender Urin und bei Beteiligung der Nieren: Fieber, Flankenschmerzen.

Ursachen und Risikofaktoren

Anatomie (kurze Harnröhre bei Frauen), sexuelle Aktivität, Hormonmangel in den Wechseljahren, Diabetes, Immunschwäche und Harnstau.

Diagnostik

Urinschnelltest (Streifentest), Urinkultur mit Antibiogramm bei komplizierten oder wiederkehrenden Infekten, bei häufigen HWI: erweiterte Abklärung.

Behandlung

Antibiotika bei nachgewiesenem bakteriellem Infekt. Ausreichend trinken. Phytotherapie: D-Mannose (bindet E. coli-Bakterien), Cranberry-Extrakt und Bärentraubenblätter. Bei wiederkehrenden HWI: Immunstimulation, Darm- und Vaginalfloraaufbau mit Laktobazillen, lokales Östrogen bei postmenopausalen Frauen und Mikronährstoffoptimierung (Vitamin D, Zink).

Vorbeugung

Ausreichend trinken (1.5–2 Liter), nach Geschlechtsverkehr Blase entleeren, Intimhygiene mit pH-neutralen Produkten, D-Mannose prophylaktisch und Vaginalflora pflegen.

Fazit

Wiederkehrende Harnwegsinfekte müssen nicht sein. Mit einem ganzheitlichen Ansatz können wir die Häufigkeit deutlich reduzieren. Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Praxis.

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