Die Prostata – klein, aber bedeutsam
Die Prostata ist eine walnussgrosse Drüse, die mit dem Alter wachsen kann und dann Beschwerden verursacht. In meiner Praxis in Zürich Seefeld berate ich Männer ab 40 regelmässig zu diesem Thema – denn Vorsorge und frühzeitige Behandlung machen einen grossen Unterschied.
Häufige Prostatabeschwerden
Benigne Prostatahyperplasie (BPH): Gutartige Vergrösserung der Prostata, betrifft etwa 50% der Männer über 50. Symptome: häufiger Harndrang besonders nachts, schwacher Harnstrahl, Gefühl der unvollständigen Blasenentleerung, Nachträufeln. Was wir tun: Digitale rektale Untersuchung, PSA-Bestimmung, Restharnbestimmung.
Prostatitis: Entzündung der Prostata, kann akut oder chronisch verlaufen. Symptome: Schmerzen im Beckenbereich, Brennen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang. Was wir tun: Urinuntersuchung, ggf. Spermakultur.
Prostatakarzinom: Der häufigste Krebs beim Mann. Oft symptomlos im Frühstadium. Was wir tun: PSA-Screening und Vorsorgeberatung.
Vorsorge
Ab 50 (bzw. ab 45 bei familiärer Belastung) empfehlen wir: jährliche PSA-Bestimmung, digitale rektale Untersuchung und Beratung zu Nutzen und Grenzen des Screenings. Das PSA-Screening ist nicht unkontrovers – wir besprechen individuell, ob und wie oft es sinnvoll ist.
Funktionell-medizinischer Ansatz bei BPH
Neben der konventionellen Therapie: Sägepalmen-Extrakt (gut belegt bei milden BPH-Symptomen), Zink (für die Prostatagesundheit essenziell), Lycopin (aus Tomaten – antioxidativ), entzündungshemmende Ernährung, regelmässige Bewegung, Gewichtsmanagement und ausreichend Omega-3.
Fazit
Prostatabeschwerden sind häufig und gut behandelbar. Vorsorge kann Leben retten. In unserer Praxis beraten wir Sie individuell und begleiten Sie bei allen Fragen rund um die Prostata.