Aus der Praxis · Praxis Dr. Romanos
Omega-3-Fettsäuren sind nicht einfach ein Ernährungstrend — sie sind biologisch essentiell. In meiner Hausarztpraxis merke ich, dass viele Patienten einen kritischen Mangel haben, ohne es zu wissen. Das hat ernste Konsequenzen für Herz, Gehirn und chronische Entzündungen.
Omega-3-Fettsäuren sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren mit drei Haupttypen: EPA und DHA (marine Quellen) und ALA (pflanzliche Quellen). EPA und DHA sind biologisch am wirksamsten und konzentrieren sich in Gehirn, Netzhaut und Herz.
Omega-3-Fettsäuren reduzieren Triglyceride, stabilisieren den Herzrhythmus und wirken entzündungshemmend. Studien zeigen konsistent, dass ein hoher Omega-3-Index mit besseren Herzergebnissen verbunden ist. Dies ist ein zentrales Thema in meiner Gesundheits-Check-up.
DHA ist ein Hauptbestandteil des Gehirns. Ein niedriger Omega-3-Status wird mit Depressionen, Angst und kognitiven Störungen verbunden. Ich empfehle meinen Patienten, ihren Omega-3-Index zu kontrollieren und gezielt zu optimieren.
Der Omega-3-Index misst den Prozentsatz von EPA und DHA in roten Blutkörperchen. Ein Index über 8% gilt als schützend. In meiner Praxis teste ich diesen routinemässig, besonders bei Patienten mit kardiovaskulären Risiken oder chronischen Entzündungen.
Ideale Quellen sind fetter Fisch (Lachs, Makrele, Sardinen). Aber viele Patienten essen zu wenig Fisch oder können aus verschiedenen Gründen nicht ausreichend konsumieren. In solchen Fällen sind hochwertige Omega-3-Supplemente sinnvoll — Teil meines Ansatzes in der metabolischen Optimierung.
Die therapeutische Dosis liegt bei 1-2g EPA/DHA täglich. Ich überwache regelmässig den Status meiner Patienten und passe die Dosis an, um optimale kardiovaskuläre und neurologische Schutzergebnisse zu erreichen.
Nächster Schritt: Lassen Sie sich in unserer Praxis beraten und lassen Sie einen massgeschneiderten Plan erstellen.
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