Aus der Praxis · Praxis Dr. Romanos
Magnesiummangel ist weit verbreitet und oft unerkannt. In meiner Hausarztpraxis in Zürich sehe ich täglich Patienten mit Symptomen, die durch Magnesium gelindert werden könnten. Das Problem: Standardbluttests erfassen einen Magnesiummangel oft nicht richtig.
Nur 1% des Körpermagnesiums befindet sich im Blutserum — der Rest ist in Knochen, Zellen und Muskeln gespeichert. Ein normaler Serum-Magnesium-Wert bedeutet nicht, dass die Zellen ausreichend versorgt sind. Ich messe daher zusätzlich intrazelluläres Magnesium (Magnesium RBC).
Klassische Symptome sind Muskelkrämpfe, Zuckungen, Herzrhythmusstörungen, Kopfschmerzen, Angststörungen, Schlafstörungen und Müdigkeit. Diese Symptome entwickeln sich schleichend und werden oft anderen Ursachen zugeordnet.
Moderne Ernährung ist oft magnesiumarm. Chronischer Stress, Sport, Medikamente (besonders Diuretika und PPI) und Magen-Darm-Probleme erhöhen den Magnesiumbedarf. Diabetes, Alkoholkonsum und Alter sind weitere Risikofaktoren.
Grünes Blattgemüse, Nüsse, Samen und Fisch sind gute Magnesiumquellen. Aber viele Böden sind magnesiumarm, weshalb die Pflanze weniger aufnehmen. In meiner metabolischen Optimierung empfehle ich gezielt Magnesium-Supplemente mit hoher Bioverfügbarkeit.
Nicht alle Magnesium-Supplemente sind gleich wirksam. Magnesium-Glycinat und Magnesium-Malat werden besser aufgenommen als Magnesium-Oxid. Ich helfe meinen Patienten, die beste Form für ihre Situation auszuwählen.
Mit gezielter Supplementierung und Ernährungsoptimierung verbessern sich Schlaf, Muskelfunktion und sogar Angststörungen deutlich. Regelmässige Kontrollen helfen mir, den Magnesium-Status zu verfolgen und die Therapie anzupassen.
Nächster Schritt: Lassen Sie sich in unserer Praxis beraten und lassen Sie einen massgeschneiderten Plan erstellen.
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